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Schnipsel

Sabine Korsukéwitz: "Der Zauber des Windes"

Eine Besprechung von Edelgard Kleefisch

Das Bauernmädchen Manou, die magische Kräfte haben soll, überlebt als einzige ihrer Familie die Pest. Manou, die einige Zeit in einer Höhle lebte, wird von Madame Angéle de Saignon auf die Burg Buoux. Ihr Mann Justin, der an Syphillis erkrankt ist, betreibt dort alchemistische Forschungen um ein Heilmittel gegen seine Krankheit zu finden. Seine Frau bedrängt ihn, Manou's Fähigkeiten für seine Zwecke zu nutzen. Doch dieser sträubt sich vehement, bis sich seine Krankheit verschlechtert. Doch Manou bemerkt bald, dass sich Justin's Frau mit der Schwarzen Magie beschäftigt. Als dem Teufel ein Säugling geopfert werden soll, flieht sie mit dem Kind in ein Kloster. Obwohl Manou der Äbtissin gesteht, dass sie über wahrsagerische Kräfte und heilende Hände verfügt, nimmt sie diese auf. Doch Angéle, kommt ihr auf die Spur, sodass ihr nur eine erneute Flucht bleibt.
Auf der Suche nach lesenswerten historischen Romanen bin ich eher zufällig auf das Buch von Sabine Korsukéwitz gestoßen. Zunächst habe ich gedacht, schade, dass dieser Roman so wenig Aufmerksamkeit erlangt hat. Doch schon nach etwa 200 Seiten schlich sich bei mir dass Gefühl ein, dass es sehr anstrengend werde würde, die restlichen Seiten zu überstehen. Die Autorin hat sich sehr viel Mühe mit der Recherche gegeben, allerdings hat man eher den Eindruck, dass dieses Wissen wie in einem Lehrbuch abgespult wird.
Das 623 Seiten umfassende Buch verspricht wenig Spannung.

Fischer
623 Seiten, 9,95 Euro
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