"Dem Jazzgitarren-Duo gelingt es, schöne, luftige Arrangements mit melodiösen Jazzlines und einer ruhigeren Stimmung zu verbinden, ohne dabei ins "Easy Listening" abzudriften. Dominiert werden die Stücke durch die geschmackvollen Gitarrenarrangements. Das Saxophon und Querflötenspiel des Johannes Enders schafft wahre melodiöse Höhepunkte, vor allem sein Ton klingt geradezu brillant und die kontrapunktierten Basslinien von Achim Juhl auf "Sommernachmittag" fügen sich zu einer schönen Klangkollage zusammen.
Abwechslungsreiche und dennoch eingängige Instrumentalmusik mit enormer stilistischer Bandbreite, die weit über die Konzeption eines Duos hinausgeht."
Christian von Hauff, MUSIKER 1/99
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"Die Schongauer "dirty fingers", deren Saxophonist Johannes Enders den begehrten "Kulturförderpreis der Stadt München 1998" gewonnen hat, haben schon einige Erfahrung als Club- und Festival-Musiker vorzuweisen.
Gegründet als Gitarren-Duo variierte die Band ihre Ausdrucksformen und fand zu einem eigenwilligen und doch eingängigen Sound, der stark von Blues, jazzigen und jazzverwandten Harmonien, Rhythmen und Percussion geprägt ist.
"Ton des Tages" der Süddeutschen Zeitung online ist Track 3 ihrer CD "magic mood", die im Sommer 1998 entstanden ist. Das Stück hat einen originellen Titel, aber nicht nur deswegen wird man es nicht so schnell vergessen: "Sommernachmittag, leicht angetrunken".
Dr. Bernd Graff, Süddeutsche Zeitung online, 30.11.99
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"Auf der Instrumental-CD "magic mood" wagen die "Dirty Fingers" eine Gratwanderung zwischen interessantem melodisch-harmonischem Gehalt und Easy-Listening für "Nicht-Jazzer".
Latin, Swing, Blues, Rock, Folk- und Klassikelemente werden ineinander verwoben und Stilgrenzen so außer Kraft gesetzt. Daß dabei gewohnte Schubladen sperrig werden, scheint durchaus beabsichtigt...
Die Scheibe schleicht sich mit zwei sehr hübschen, melodiösen Lovesongs an (dazwischen - wer kennt's noch? - "Chim Chim Cherry" auf der Spieluhr!), führt über skurille Turnaround-Changes (war 'ne Droge im Spiel?) zu einigen Märchengeschichten und läßt nach einer "Traumschiff"-Parodie des Klassikers "Killing me softly" Gitarren pur sprechen, bevor eine, nicht ganz "indisch" gespielte Sitar die zauberhafte Stimmung aus-spaced."
Klaus Fischer, J & E 1/99
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"Ich find' die Scheibe ganz witzig, vor allem das Stück "Sommernachmittag" - sowas für die Frauen..."
Johannes Enders